Donnerstag, 8. März 2018

Folkshilfe - Mit F (2015)

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Folkshilfe (Eigenschreibweise folkshilfe) ist eine österreichische Band, die ihr Genre als "Quetschn-Synthi-Pop" bezeichnet. "Quetschn" ist ein österreichischer Ausdruck für die steirische Harmonika. Im Falle der folkshilfe ist im Bassteil der Harmonika ein Synthesizer eingebaut, so ergibt sich ein voller Sound.[2]

Die Band gründete sich etwa 2011 um als Straßenmusiker aufzutreten. Erste Erfolge, mit Konzerten auf Bühnen statt auf der Straße, folgten 2013.[3]
Ende 2014 wurden sie zur Teilnahme an der vom ORF veranstalteten Vorauswahl des österreichischen Beitrags zum Eurovision Song Contest 2015 eingeladen.[4] In der TV-Show Eurovision Song Contest – Wer singt für Österreich? mit anfangs 16 Kandidaten erreichten sie die Schlussrunde der letzten sechs, wo sie schließlich den vierten Platz belegten. Am 7. März 2015 erschien die EP Seit a poa Tog.[5][6]
Seit 2015 ist die Band beim deutschen Musiklabel BlankoMusik unter Vertrag.[7] Für den Labelgründer Hage Hein gilt die folkshilfe als seine neue "Kampftruppe", um die bayerischen Musikstadl zu unterwandern.[8] In Zusammenarbeit mit BlankoMusik bringen die Musiker 2015 das Album "mit F" und 2017 das Album "BAHÖ" auf den Markt.[9] Die erste Singleauskopplung aus BAHÖ "Mir laungts" hält sich über viele Wochen an der Spitze der Hörercharts des größten österreichischen Musiksenders Hitradio Ö3.[10]
Die Band bleibt, neben ihren Auftritten auf diversen Festivals und Konzerten, auch ihrer Geschichte als Strassenmusiker treu. 2015 führt sie ihre "streetmusic-tour" in viele deutsche Städte wie Berlin, Hamburg, Köln, Mainz und Frankfurt sowie nach Holland (Amsterdam, Rotterdam) und Belgien (Brüssel, Antwerpen). Bereits Tradition hat auch der sogenannte "tourlaub". Hier wird eine "Tour" mit "Urlaub" mit Freunden verbunden und führt die Band zumeist in den Süden Europas wie an die kroatische und italienische Adriaküste.[11] Beim Spielbergfestival 2016 hatte Gitarrist Kaineder seinen letzten Auftritt und wurde von Paul Slaviczek ersetzt. In neuer Besetzung tourt die Band, neben Auftritten in Konzerthallen, ab 2016 bei der sogenannten "Tour der Regionen" durch kleine Wirtshaussäle und Clubs in Österreich und Deutschland, abseits der großen Städte.[12]

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