Dienstag, 17. April 2018

Jo Strauss - Ohne Dir (2016)

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Jo Strauss über sich

Jo Strauss schreibt Lieder, die, wie er selbst formuliert, "den Menschen das Herz aus der Brust reißen, es auf den Boden schmeißen und dann gehörig darauf herumtrampeln sollen!" Ganz der Tradition der Hauptstadt verpflichtet, ist nun bei aller lyrischer Schwere aber immer auch ein gute Dosis schwarzer Humor mit im Spiel. Nicht zu selten endet Strauss seine Kompositionen mit einem überaschendem Turn, der einem flugs das Lachen im Hals stecken bleiben lässt. Ein ausgeprägtes Faible für morbide Wienerlieder, schwere Philosophie und groben Unfug aller Art ist dabei sowohl während, als auch zwischen den Nummern kaum zu überhören. Am liebsten erzählt der studierte Philosoph und bekennende Materialist von der Grauslichkeit des Alltags, vom Sterben des öffentlichen Raumes und immer wieder von der Liebe, die bekanntlich ebenfalls gerne mal ziemlich fies sein kann. Dabei schaut Strauss aus, wie einer der Kaffehausliteraten der Wiener Moderne, klingt wie ein siebzig jahre alter Berufsraucher und hat eine Bühnenpräsenz, von der selbst ein Jon Bonjovi nur träumen kann. Begleitet wird er dabei von seinem Guten-Schlechte-Laune-Orchester, das so supa ist, dass es sich noch nie öffentlich verspielt hat und von brutalen Noise-Einlagen bis hin zur herzzerfetzenden Super-Down-Tempo-Ballade alle Stückln spielt.
Quelle:  http://fm4.orf.at/soundpark/j/jostrauss/main

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