Donnerstag, 19. April 2018

Pflichttermin - Kopfkino (2016)

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Die Wiener Austro-Blues-Rock-Band PFLICHTTERMIN veröffentlichte am 11. November 2016 ihr lang ersehntes Debütalbum „Kopfkino“ (Kiwisound). Bislang hat die vierköpfige Band ihr Publikum vor allem live begeistert.
Obwohl es bis Ende 2016 kein Album gab, kann man nicht behaupten, man kenne die rockige Formation nicht: Seit 2007 musizieren die Bandmitglieder miteinander, seit 2013 treten sie auf (bisher unter anderem am Frequency und Hafen Open Air). Sie ergatterten sogar zwei Features auf dem Radio-88.6-Sampler „Vienna Rocks“. Auf dem Album „Kopfkino“ hört man nicht nur Marsha Renell aka Planetenheidi (Gesang), Gerfried Aigner (Gitarre), Maxi Orth (Bass) und Alexander D. (Drums), sondern auch zwei weitere weibliche Stimmen als Backing Vocals: Alienne from Venus und Klara Krenek.

„Frisch erwacht küsst mich die Welt“

Die Musik von Pflichttermin wird getragen von mal fetzigen, mal luftig-leichten Gitarrenriffs, die tatkräftig von den Drums unterstützt werden. Die energiegeladenen Lyrics sind durchgehend auf Deutsch, geschrieben wurden sie von der Frontfrau Marsha Renell, die auch die Leading Voice ist. Das Spannende an den Liedern ist, dass sie zwar rockig sind, aber durch die weibliche Stimme und die bluesartigen Melodien auch ein fröhliches, lockeres Flair ausstrahlen. Immer wieder tauchen ausgeklügelte, mitreißende Gitarrensoli auf, die auf den Songs das Sahnehäubchen sind.

Das Album beginnt mit einem kraftvollen Track namens „Cowboysong“, der einheizt und Stimmung macht. Hier zeigen die vier richtig, dass sie mehr sind als nur irgendeine Rockband – ein Ohrwurm ist garantiert. Es geht weiter mit einer zunächst ruhigen Nummer, die sich jedoch zu einem fetzigen Null-Bock-Song entwickelt. Tatsächlich etwas ruhiger ist die Nummer 7 des Albums, „Tränenschwer“. Wie der Titel bereits erahnen lässt, ist die Stimmung hier melancholisch und nachdenklich. Dieser Track ist aber auch der einzige langsame auf dem gesamten Album: Für schwache Tanzfüße ist das wirklich nichts, man will einfach dazu hüpfen, singen und auf der Welle der Band mitsegeln.
Mit „Kopfkino“ hat Pflichttermin ein Album mit wahnsinnig viel Potenzial und durchgängig fantastischen Songs auf den Markt gebracht – bleibt nur zu hoffen, dass die Fortsetzung nicht lange auf sich warten lässt!
Quelle:  https://www.musicaustria.at/pflichttermin-kopfkino/

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