Montag, 25. Juni 2018

Herz - Atome (2015)

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 herz ... ein Organ des Feuers, in einem kokonartigen Körper aus Blättern und Ästen, gibt den Groove zwischen 90 und 130 bpm vor. Das Knistern der Flammen oszilliert durch die formatierten Landstriche des Mostviertels und bringt den Laptop auf Betriebstemperatur. Stille. Fokus auf den Moment und dann immer weiter durchbrechen.
herz verbinden technologisch und konzeptionell rurale Lebensweisen und technologische Realitäten. Im Wissen um Peripherie und Zentrum schält herz aus der globalisierten Welt verwunschene Versatzstücke einer urbanen Subkultur heraus und schickt diese Fragmente auf Sommerfrische. Dort wachsen sie zu wunder-schönen Zeugnissen einer musikalischen Utopie heran. Diese drehen sich in perfekter Harmonie und Uneindeutigkeit, wie endlose Genomschleifen, durch unsere Gehörgänge und verpflanzen so den herz Klang in unsere Herzen.
Das herz-Debutalbum „atome“ wurde zuerst in einem stillgelegten Bahnhof, dann in einer kleinen Waldhütte aufgenommen und produziert. Heidrun Ziegelwanger trägt die poetisch deutschsprachigen Texte mit höchster Konzentration durch das elektronische Dickicht der Songs hin zu intimer Wärme. Beatbetonte Disko- und Hip-Hop- Instrumentals schießen, wie zwischen Bäumen durchbrechende Lichtstrahlen, aus dem Rechner von Helge Waldherr und suchen zärtliche Begegnungen mit abstrakten Klangflugkörpern. Das Geigenspiel von Judith Pachner haucht den beständigen Atem ein, der den „Art-Pop“ von herz mit fein dosiertem Pathos versorgt und doch nie in wildromantische Lagerfeuerklischees abgleiten lässt. 2014 wurde das Album „atome“ von Wolfgang Schlögl final abgemischt. 2015 ziehen bunte Flugdrachen und 9 Songs in die Stadt der Aufmerksamkeit, die sich durch den schwachen Schein am Horizont erahnen lässt. Alles in Atomen gefangen - wie neu im Purpur-Regen stehen.
quelle:  http://www.hoanzl.at/atome.html

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